Tagung an der Uni Bonn, 21./22. Juli 2012
Die Islamische Republik Iran strebt auch nach den niedergeschlagenen Massenprotesten im Jahr 2009 weiter nach Hegemonie im Mittleren Osten. Während das Regime die Opposition, Frauen und Minderheiten unterdrückt, wird Israel immer wieder mit der Vernichtung gedroht. Vor dem Hintergrund des iranischen Atomprogramms zeichnet sich die Möglichkeit ab, dass diese Drohung in die Tat umgesetzt werden kann. Trotz aller Bekenntnisse gegen den Antisemitismus und aller angekündigten Sanktionen blüht das Geschäft gerade zwischen Deutschland und dem Iran ungebrochen. Nicht nur ex-SS-Männer verschweigen dabei den gegenaufklärerischen und antisemitischen Charakter des iranischen Regimes. Ohne einen Begriff von Aufklärung und Antisemitismus ist ihm jedoch nicht beizukommen. Können die Methodologie und Begriffe der Kritischen Theorie für die Analyse der Islamischen Republik Iran fruchtbar gemacht werden? Wie ist die Ideologie des iranischen Regimes zu begreifen?




